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Mittwoch, 30 September 2015
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Rosa RoseManchmal passieren Dinge aus dem Jetzt heraus. Je nach Philosophie der man anhängt kann man darin verschiedenartiges sehen (die Kraft der Gegenwart/Jetzt, eine Form von Inspiration), jedenfalls gelegentlich erfahre ich bestimmte Techniken ohne darüber nachzudenken. Zwei Meditationstechniken sind auf diese Weise entstanden. Eine davon befreite mich von einer Panikattacke (ich hatte damals Reisenagst). Die andere von der ich ein wenig erzählen möchte kam mir heute Morgen unter. Dadurch ist es vielleicht auch eher ein Entwicklungsansatz als eine fertige Methode.

Ich lag im Bett, fühlte mich etwas grippal (Halsschmerzen, flaues Gefühl im Körper) und mir ging recht viel durch den Kopf (Rechnungen und solches). Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber ich nehme meine Emotionen meistens recht physisch war, vielleicht als Druck hier oder dort. Das physische Unwohlsein durch meine Verkühlung hat sich in diesem Fall passend dazugemischt. Jedenfalls sinnierte ich gerade über den eigenartigen Druck in meinem Herzen als zwei Dinge fast gleichzeitig passierten:

Erstens erinnerte ich mich an die Scheitelatmung welche mir vor ein paar Jahren beigebracht worden ist. Im wesentlichen geht es darum den Atem durch das Stammhirn zu führen und dann sozusagen über die Haarwurzeln weiter hinaus. Selbverständlich nicht wirklich den Luftstrom ansich, aber das brauche ich niemandem zu sagen der es schon probiert hat. Diese Atemtechnik hat sich für mich immer als ausgesprochen sinnvoll herausgestellt wenn es darum geht keinen Widerstand zu leisten (etwa gegen Schmerzen). Sie hilft loszulassen, verstärkt die Wirkung des Atems ansich. Etwas mehr zum Umgang mit akutem Schmerz und Widerstand und die Bedeutung des Atems dabei habe ich vor kurzem hier beschrieben. Das führte mich in Gedanken über den Scheitel hinaus, und plötzlich Verband sich in meiner Wahrnehmung das Gefühl im Herz mit dem Ort jenseits meines Scheitels, eine Spannung baute sich dazwischen auf und verschwand wieder, danach war ich war einige Sekunden frei von Gedanken, aber sehr bewußt. Dann dominierte die Überraschung, aber der gelassene Zustand blieb trotzdem noch eine Weile. Das ganze ließ sich auch einige Male (wenn auch weniger intensiv) wiederholen, weswegen ich von einer Meditationstechnik spreche.

Folgende Gedanken dazu: Es könnte auch mit anderen Regionen des Körpers als dem Herzen funktionieren. Das Herz ist allerdings ein spezielles Energiezentrum. Zumindest in der Sicht der klassischen sieben Energiezentren ist es die Mitte. Soweit ich mich an die Licht-Heilung von Barbara Ann Brannon erinnere sind die Zentren darüber und darnter jeweils paarig miteinader gekoppelt, d.h. 1 und 7, 2 und 6, 3 und 5. Der Bereich über dem Scheitel entspricht vermutlich dem manchal beschriebenen 8. Energiezentrum (in der esoterischen Literatur kann man das unter Sternchakra finden). Andereseits ist der 8. Energiebereich auch im Schamanismus (und somit auch im Vesseling) ein wichtiger Faktor der aktiv bei der schamanischen Reise eingesetzt wird, also sozusagen um Licht in die Schatten zu bringen. Als solches stellt er auch einen wichtigen Teil meiner Arbeit dar. Dieser Energiebereichist befindet sich in meiner Wahrnehmung vollständig außerhalb des Körpers, deutlich über dem Scheitel (etwa 20-30 cm) und läßt sich gut selber ertasten. In der Craniosacralen Therapie gibt es auch das Konzept des Still-Points. Das ist jener Zustand in welchem man sich befindet sobald die Dynamiken einer Thematik durchlaufen sind, und in welchem man ebenfalls intensive Ruhe und Gegenwärtigkeit erfahren kann. Um dorthin zu gelangen spielt das Sehen mit dem Herzen ebenfalls eine große Rolle. Während ich nicht vorgeben möchte den Mechanismus hinter meiner Wahrnehmung heute Morgen wirklich zu verstehen fällt mir der folgende recht bekannte Satz dazu ein:

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

(Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz)

Während es sein kann daß diese Methode also vor allem geeignet ist Spannungen im Herzen mit dem 8. Energiezentrum zu lösen mag es auch einfach eine Methode sein mit dem Herzen jenseits der Gedanken zu gehen, also in die Gegenwart und das Sein. Während ich Heilung im Allgemeinen hoch schätze finde ist diese Aussicht besonders verlockend, da die Schwatzhaftigkeit der Gedanken eine Weile abzuschalten schlicht neue Perspektiven öffnet. Natürlich ist auch das erreichen eines Still-Points im Sinne der Cranio ein Moment der Gegenwart, also verdeutlicht die Verbindung zwischen Heilung und Gegenwärtigkeit. Sollte ich in diesem Bereich noch weitere Beobachtungen machen werde ich sie teilen. Ich bin auch dankbar für feedback und eigene Erfahrungen beziehungsweise Gedanken.


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