Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/94423_1030/webseiten/seherzeit/components/com_k2/models/item.php on line 763

Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/94423_1030/webseiten/seherzeit/components/com_k2/models/item.php on line 763
Mittwoch, 30 September 2015
Freigegeben in blog

Rosa RoseManchmal passieren Dinge aus dem Jetzt heraus. Je nach Philosophie der man anhängt kann man darin verschiedenartiges sehen (die Kraft der Gegenwart/Jetzt, eine Form von Inspiration), jedenfalls gelegentlich erfahre ich bestimmte Techniken ohne darüber nachzudenken. Zwei Meditationstechniken sind auf diese Weise entstanden. Eine davon befreite mich von einer Panikattacke (ich hatte damals Reisenagst). Die andere von der ich ein wenig erzählen möchte kam mir heute Morgen unter. Dadurch ist es vielleicht auch eher ein Entwicklungsansatz als eine fertige Methode.

Ich lag im Bett, fühlte mich etwas grippal (Halsschmerzen, flaues Gefühl im Körper) und mir ging recht viel durch den Kopf (Rechnungen und solches). Ich weiß nicht wie das bei euch ist, aber ich nehme meine Emotionen meistens recht physisch war, vielleicht als Druck hier oder dort. Das physische Unwohlsein durch meine Verkühlung hat sich in diesem Fall passend dazugemischt. Jedenfalls sinnierte ich gerade über den eigenartigen Druck in meinem Herzen als zwei Dinge fast gleichzeitig passierten:

Erstens erinnerte ich mich an die Scheitelatmung welche mir vor ein paar Jahren beigebracht worden ist. Im wesentlichen geht es darum den Atem durch das Stammhirn zu führen und dann sozusagen über die Haarwurzeln weiter hinaus. Selbverständlich nicht wirklich den Luftstrom ansich, aber das brauche ich niemandem zu sagen der es schon probiert hat. Diese Atemtechnik hat sich für mich immer als ausgesprochen sinnvoll herausgestellt wenn es darum geht keinen Widerstand zu leisten (etwa gegen Schmerzen). Sie hilft loszulassen, verstärkt die Wirkung des Atems ansich. Etwas mehr zum Umgang mit akutem Schmerz und Widerstand und die Bedeutung des Atems dabei habe ich vor kurzem hier beschrieben. Das führte mich in Gedanken über den Scheitel hinaus, und plötzlich Verband sich in meiner Wahrnehmung das Gefühl im Herz mit dem Ort jenseits meines Scheitels, eine Spannung baute sich dazwischen auf und verschwand wieder, danach war ich war einige Sekunden frei von Gedanken, aber sehr bewußt. Dann dominierte die Überraschung, aber der gelassene Zustand blieb trotzdem noch eine Weile. Das ganze ließ sich auch einige Male (wenn auch weniger intensiv) wiederholen, weswegen ich von einer Meditationstechnik spreche.

Folgende Gedanken dazu: Es könnte auch mit anderen Regionen des Körpers als dem Herzen funktionieren. Das Herz ist allerdings ein spezielles Energiezentrum. Zumindest in der Sicht der klassischen sieben Energiezentren ist es die Mitte. Soweit ich mich an die Licht-Heilung von Barbara Ann Brannon erinnere sind die Zentren darüber und darnter jeweils paarig miteinader gekoppelt, d.h. 1 und 7, 2 und 6, 3 und 5. Der Bereich über dem Scheitel entspricht vermutlich dem manchal beschriebenen 8. Energiezentrum (in der esoterischen Literatur kann man das unter Sternchakra finden). Andereseits ist der 8. Energiebereich auch im Schamanismus (und somit auch im Vesseling) ein wichtiger Faktor der aktiv bei der schamanischen Reise eingesetzt wird, also sozusagen um Licht in die Schatten zu bringen. Als solches stellt er auch einen wichtigen Teil meiner Arbeit dar. Dieser Energiebereichist befindet sich in meiner Wahrnehmung vollständig außerhalb des Körpers, deutlich über dem Scheitel (etwa 20-30 cm) und läßt sich gut selber ertasten. In der Craniosacralen Therapie gibt es auch das Konzept des Still-Points. Das ist jener Zustand in welchem man sich befindet sobald die Dynamiken einer Thematik durchlaufen sind, und in welchem man ebenfalls intensive Ruhe und Gegenwärtigkeit erfahren kann. Um dorthin zu gelangen spielt das Sehen mit dem Herzen ebenfalls eine große Rolle. Während ich nicht vorgeben möchte den Mechanismus hinter meiner Wahrnehmung heute Morgen wirklich zu verstehen fällt mir der folgende recht bekannte Satz dazu ein:

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

(Antoine de Saint-Exupéry in Der Kleine Prinz)

Während es sein kann daß diese Methode also vor allem geeignet ist Spannungen im Herzen mit dem 8. Energiezentrum zu lösen mag es auch einfach eine Methode sein mit dem Herzen jenseits der Gedanken zu gehen, also in die Gegenwart und das Sein. Während ich Heilung im Allgemeinen hoch schätze finde ist diese Aussicht besonders verlockend, da die Schwatzhaftigkeit der Gedanken eine Weile abzuschalten schlicht neue Perspektiven öffnet. Natürlich ist auch das erreichen eines Still-Points im Sinne der Cranio ein Moment der Gegenwart, also verdeutlicht die Verbindung zwischen Heilung und Gegenwärtigkeit. Sollte ich in diesem Bereich noch weitere Beobachtungen machen werde ich sie teilen. Ich bin auch dankbar für feedback und eigene Erfahrungen beziehungsweise Gedanken.


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/94423_1030/webseiten/seherzeit/templates/td_creative/html/com_k2/templates/default/tag.php on line 97
Sonntag, 05 Januar 2014
Freigegeben in blog

Ich habe ein wenig darüber nachgedacht womit ich meinen neuen Blog eröffnen könnte. Und weil das immer so aktuell ist, es geht um den Inneren Frieden, manchmal auch Seelenfrieden genannt.

Es gibt ja einige Formen von Frieden. Zwischen einzelnen Menschen, zwischen Nationen. Dann gibt es da den Frieden des Geistes. Streitende Leute fordert man auf friedlich zu sein. Seinen Frieden bekommen ist ein Ausdruck der verwendet wird wenn jemand stirbt, Recht bekommt oder (üblicherweise) materiell zufriedengestellt wird. Was am äußeren Frieden auffällt ist, dass es um das Unterbleiben von offensichtlicher Aggression geht. Lediglich wütend zu sein reicht nicht aus um Frieden zu brechen. Aber wie passt das mit innerem Frieden beziehungsweise Seelenfrieden zusammen?

Ich denke, dass diese Konvention recht viel Weisheit in sich trägt. Soweit ich inneren Frieden erlebt habe, und soweit ich von Leute gehört habe die behaupten Grade inneren Friedens erreicht zu haben geht es darum, keinen Kampf gegen die eigenen Gedanken zu führen. Auch nicht im Sinne gedankenlos zu sein. Lediglich nicht dagegen zu kämpfen. Das Vesseling kennt so ein Konzept, aber natürlich ist es viel älter. Andere können besser beurteilen ob die Ansätze der Gedankenfreiheit wie sie in manchen Meditationsformen praktiziert werden grundsätzlich anders sind. Hier aber geht es darum sich nicht dem Gedankenstrom zu widersetzen, ihn gleichzeitig aber auch nicht die Kontrolle übernehmen zu autumn leaves lassen. Also im Frieden mit seinen Gedanken zu leben, ohne sie mit sich selbst zu verwechseln, ohne sich ihnen zu unterwerfen. Bis heute habe ich gedacht, dass das im Wesentlichen eben die Sache ist. Aber eben heute hat mir eine Kollegin eine Methode namens "The Work" (von Byron Katie) gezeigt. Was ich davon gesehen habe finde ich super. Vielleicht geht das nicht tief in die energetische Ebene, ich kann es nicht sagen, aber was ich davon erlebt habe empfinde ich als außerordentlich befreiend. Es ist gut die Ursachen seiner Gedanken schrittweise energetisch aufzulösen. Es ist auch gut sich nicht gegen sie zu wehren, denn im Widerstand liegt Schmerz und nur eine Verstärkung des Problems. Aber diese Methode scheint einen Ansatz zu bieten auf rationaler und emotionaler Ebene Freiheit von Gedankenmustern zu finden. Außerdem scheint mir, zusätzlich zur Lösung energetischer Blockaden, ist ein gewisser intellektueller Zugang sinnvoll um Verständnis zu vertiefen. Es ist schön durch das Auflösen von Blockaden zu automatischem Respekt seiner Umwelt gegenüber zu finden. Ich kann mir aber vorstellen, es funktioniert noch schneller, wenn das Ego durch eine Methode wie The Work darauf trainiert ist zu reflektieren, die Relativität von Gedankengängen zu sehen und Überzeugungen loszulassen. Ich freue mich sehr darauf mehr über The Work von Byron Katie zu lernen und werde das, wenn es soweit ist, hier teilen.

Aber warum das TED Video? I habe diese Präsentation von Eleanor Longden vor einer Weile erstmalig gesehen und war und bin sehr beindruckt. Glücklicherweise habe ich keine Erfahrung damit Stimmen in meinem Kopf zu hören. Ich nehme an es kann sehr verausgabend und belastend sein, um es sanft auszusprechen. Jedenfalls, ich finde Eleanor so beindruckend weil sie zu einem gewissen Zeitpunkt erkannt hat, dass es sie zerstören würde die Stimmen, die wohl im Wesentlichen Gedanken sind, weiter zu bekämpfen. Sehr belastende und vielleicht nervtötende Gedanken, aber Gedanken. Sie hat davon Abstand genommen diese zu bekämfen und hat ihnen zugehört, aber ohne sie sozusagen erst zu nehmen, oder (was wirklich gefährlich gewesen wäre), zu tun wozu diese sie aufforderten. Vielleicht in der Art wie man mit einem aggressiven oder sehr betrunkenen Freund umgehen würde (so meine ich auch das nicht erstnehmen, es hat etwas Liebevolles an sich). Sie hat letztenendes den Schmerz hinter den Stimmen gefunden und damit ihre eigenen fundamentalen Verletzungen auflösen können. Im Aufgeben des Widerstandes, aber mit dem nötigen Abstand zu diesen Gedanken, hat sie sich selbst erlaubt zu heilen. Ich habe den Eindruck sie hat für ihre eigenen Gedanken Mitgefühl entwickelt, und damit letztenendes für ihre eigenen Verletzungen. Ich kann nicht jedem der Stimmen hört vorschlagen, dass er das tun sollte. Ich weiß nicht ob jeder dazu in der Lage wäre das zu erreichen und ich bin kein Psychologe oder Psychiater um das einzuschätzen. Aber der Ansatz der Heilung ist so klar, hinter den Ärger/die Frustration und den Hass zu sehen um die elementaren existierenden Verletzungen in einem selbst zu heilen. Daher wollte ich Ihnen von Eleanor erzählen. Und offensichtlich hat es ihr geholfen, ausgehend von einem Zustand emotionaler Verwüstung, inneren Frieden zu finden. Ich hoffe die meisten von uns brauchen keine Stimmen in Ihrem Kopf, um damit zu beginnen.


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/94423_1030/webseiten/seherzeit/templates/td_creative/html/com_k2/templates/default/tag.php on line 97